Turbine Halle C1-Junioren
Spielberichte
10.Spieltag am 24.11. 2018 - Turbine Halle vs. 1.FC Bitterfeld-Wolfen 3:0 (2:0)

von Christian Mangold

Das letzte Saisonspiel im Jahr 2018 auf dem Felsen und im Vorfeld hatte mal wieder das Verletzungspech zugeschlagen. Nachdem Emil endlich wieder mitwirken durfte, verletzte sich Kapitän Gregor unglücklich im Training. Aus diesem Grund wurde personell und taktisch diesmal etwas anders begonnen. Georg und Johannes agierten zusammen als 6er, um das Zentrum zu stärken. Ziel war es über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen, was sehr stark vom Team umgesetzt wurde. Bereits nach zwei Minuten hatte Benni die erste Großchance nach einem Eckball. Kurz darauf konnte er Turbine dann in Führung bringen. Nach nur drei Station hob er den Ball über den Torwart ins Netz. Sieben Minuten später erfolgte der nächste Konter, diesmal war es Max, der den Ball eiskalt, flach in der kurzen Ecke einschoss. Die ersten 20 Minuten waren eine starke Vorstellung des gesamten Teams, mit großem Einsatz und viel Laufarbeit wurden sich die Bälle erkämpft. Allerdings forderte diese aufwendige Spielweise auch etwas Tribut und Bitterfeld kam vor allem durch ihre beiden starken Außenspieler gefährlich vor das Tor. Ähnlich begann dann auch die zweite Halbzeit. Viele Unkonzentriertheiten prägten das Spiel. Trotzdem wurde es aufgrund der starken Abwehrarbeit nie richtig gefährlich und nachdem Max und Benni wieder zusammen auf dem Feld wirkten, wurden auch die Turbine-Angriffe präziser. Einen erneuten Konter konnte Max nach Zuspiel von Benni zum Endstand einnetzen. Eine gute Leistung beendet das auch insgesamt erfolgreiche Jahr 2018. Stolz kann man vor allem auf die nur sechs gefangenen Gegentore sein. Der größte Wunsch des Trainers ist es, dass das aktuelle Verletzungspech nicht über das Jahr hinweg anhält. Dann können sich alle auf weiterhin guten Fußball im Jahr 2019 freuen. Danke an die Mannschaft für ihren gezeigten Einsatz und danke auch an alle Eltern für die großartige Unterstützung!


9.Spieltag am 4.11. 2018 - Turbine Halle vs. JFV Sandersdorf-Thalheim 6:0 (2:0)

Pflichtaufgabe diesmal erfüllt

von Christian Mangold

Nach der ausbaufähigen Leistung gegen die Spielgemeinschaft Wittenberg-Reinsdorf am vergangenen Wochenende wurde sich viel Zeit für die Analyse der Probleme genommen und begonnen an diesen im Training zu arbeiten. Die Jungs sollten alle die Chance bekommen zu zeigen, dass sie es besser können. So gab es nur eine leichte Rotation.

Motiviert wurde in die Partie gegangen, in der Turbine sofort die Initiative übernahm. Sandersdorf-Thalheim verteidigte sehr tief und versuchte über Konter Akzente zu setzen. In der Anfangsphase schaffte es Turbine sich immer mehr Chancen zu erarbeiten und es war nur eine Frage der Zeit, bis der Führungstreffer fallen würde. Diesen besorgte dann Michi in der 16. Minute mit sehr ungewöhnlicher Schusstechnik. Kurz darauf konnte Benni aus über 20m die Führung per Distanzschuss ausbauen. Eine große Chance hatten auch die Gäste auf der anderen Seite. Ihr Stürmer stand nach einem Konter frei vor Torwart Marlon und nur durch starken Einsatz konnte Arthur im letzten Moment den Ball von der Linie kratzen. Schon vor der Halbzeit wurde zweimal gewechselt, um allen ausreichend Spielzeit einzuräumen. Die anderen beiden Wechselspieler kamen dann nach dem Seitenwechsel in die Partie. Diese sollte auch dazu dienen, andere Positionen auszuprobieren. Insgesamt wurde von allen eine ordentliche Leistung gezeigt, wobei im Vergleich zu den letzten Wochen ein deutlich höheres Risiko gegangen wurde. So kam auch Sandersdorf-Thalheim immer mal wieder zu Konterchance, die von der Abwehr und Torwart Marlon geklärt werden konnten. Auf der anderen Seite sorgte Yonathan mit seinem guten Zuspiel auf Jasper, der stark abschloss, für den Ausbau der Führung. Nach 58 Minuten durfte sich auch Stürmer Max endlich in die Torschützenliste eintragen. Kurz darauf erhöhte er noch weiter nach schönem Zuspiel von Hannes. Den Schlusspunkt setzte Jamal mit dem sechsten Tor für Turbine. Insgesamt ein gelungener Auftritt der Mannschaft. Nun gilt es in den kommenden spielfreien Wochen noch weiter an bestimmten Punkten zu arbeiten, um in den letzten beiden Hinrundenspielen den zweiten Platz zu sichern.


7.Spieltag am 21.10. 2018 - Turbine Halle vs. JSG Bennstedt/Großgräfendorf 2:1 (0:1)

Spitzenspiel in letzter Sekunde gedreht

von Christian Mangold

Zweiter gegen Dritter in der Landesliga Staffel 3 und bereits bei der Erwärmung merkte man beiden Teams die Wichtigkeit dieses Spieles an. Ein so ruhiges und konzentriertes Warmmachen der 29 Akteure konnte in diesem Altersbereichs sicherlich selten auf dem Felsen beobachtet werden. Die Spielgemeinschaft kam nach dem Anpfiff gut in die Partie, auch wenn beiden Mannschaften eine große Nervosität anzumerken war. Turbine konzentrierte sich auf das Verteidigen und schaffte es nur selten eigene Angriffe aufzubauen, da zu zögerlich und ungenau agiert wurde. Bennstedt/Großgräfendorf hatte mehr Spielanteile konnte diese aber auch nicht nutzen. Kurz vor der Pause erfolgte dann ein Ball aus dem Mittelfeld auf den deutlich im Abseits stehenden starken Stürmer der Gäste, der so vor Torwart Matti leichtes Spiel hatte. Ab dem Moment wurde mutiger agiert und Benni kam noch zu einem guten Abschluss vor der Pause. In dieser sollten vor allem motivierende Worte fallen, auch wenn die Situation mit zusätzlich noch zwei angeschlagenen Spielern nicht einfach war. Umso größer muss die Leistung in der zweiten Halbzeit gewertet werden. Von Beginn an wurde hoher Druck aufgebaut. In der 41. Minute bekam Turbine einen doch sehr kuriosen Strafstoß zugesprochen. Der Bennstedter Verteidiger fing den vom Pfosten abprallenden Ball einfach bevor er im Tor landete. Hier hatten die Gäste Glück, dass es dafür nur die gelbe Karte gab. Benni verwandelte sicher und das Spiel war wieder komplett offen. In den nächsten Minuten gab es große Chancen auf beiden Seiten. Für Turbine rettete der Pfosten, auf der anderen Seite scheiterte Franz mehrfach frei vor dem Torwart. Dann wurde es hektisch nach einigen verbissen geführten Zweikämpfen. Die Gästeeltern schlugen verbal lautstark um sich und beleidigten die Turbine-Spieler. Doch diese zeigten sich größtenteils unbeeindruckt und zogen ihr Spiel weiter durch. Als Schiedsrichter Löbel drei Minuten Nachspielzeit anzeigte, wurden die letzten Kraftreserven mobilisiert. Benni hatte Platz im Mittelfeld und schoss aus über 20 Metern an die Latte, den abprallenden Ball konnte Hannes ins Tor köpfen. Damit war das Spiel gedreht und Turbine durfte in diesem Spitzenspiel als Sieger vom Feld gehen. Eine wiedermal starke Teamleistung hat den Erfolg eingebracht. Großes Lob an alle 14 Jungs, trotz zahlreicher Rückschläge im Spiel wurde nie aufgesteckt und bis zum Umfallen gekämpft. So kann es weitergehen.


6.Spieltag am 14.10. 2018 - FC Eintracht Köthen vs. Turbine Halle 0:11 (0:5)

von Christian Mangold

Am letzten Tag der Herbstferien ging es für die C-Junioren von Turbine nach Köthen. Bei bestem Sommerwetter im Oktober war das Schwierigste für viele der Jungs, nach zwei Wochen trainingsfrei, sofort wieder volle Leistung abzurufen. Dies wurde vor allem in den ersten 10 Minuten deutlich, in denen man noch nicht in die Zweikämpfe kam, ein paar unnötige Foulspiele beging und auch die Struktur auf dem großen Rasenplatz der Eintracht erst gefunden werden musste. Benni sorgte dann für mehr Sicherheit durch den ersten Treffer der Partie in Minute 13. Leider wurden in dieser Phase die größten Chancen reihenweise vergeben. Mehrmals stand man frei vor dem gegnerischen Torwart, schaffte es aber nicht bis zum Schluss konzentriert zu bleiben. Erst nach Jost seinem Treffer in der 27. Minute platzte der Knoten und die Tore vielen reihenweise. Eine deutliche 5:0 Führung in der Halbzeit sorgte für gute Stimmung. Dies war eine Partie, ohne respektlos gegenüber dem Gegner erscheinen zu wollen, indem man etwas für das Torverhältnis tun konnte. Kurz nach der Pause bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf, doch nach Hannes seinem Tor in der 45. Minute war die Partie gelaufen. Am Ende sollte ein starker 11:0 Sieg auf dem Papier stehen, bei dem die Mannschaft auch spielerisch überzeugen konnte. Mal wieder wurde bewiesen, dass die Jungs von Turbine sehr gute Leistungen abrufen können, auch wenn sie in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt haben. Nun steht viel Arbeit bevor, damit man sich bestmöglich auf das Spitzenspiel gegen Bennstedt am nächsten Sonntag auf dem Felsen vorbereitet.


Stadtpokal-Ausscheidungsrunde am 26.9. 2018 - TSG Wörmlitz-Böllberg vs. Turbine Halle 2:7 (1:1)

Auf eine sehr schwache erste Halbzeit folgt eine gute Zweite

von Christian Mangold

Diese Spiele in der Woche sind für alle Beteiligten nicht einfach. Lange Schultage, Verkehrschaos in Halle und in diesem Fall ein katastrophaler Rasenplatz. Alles mögliche gute Ausreden für sicherlich die schwächste Halbzeitleistung in dieser Saison. Doch um der Mannschaft gerecht zu werden, muss gesagt werden, dass sich keiner hinter einer Ausrede versteckt hat, sondern offen die schwachen Leistungen zugegeben wurden. Ein wichtiger Schritt, um schon während des Spiels die Kurve zu bekommen. Bereits in der vierten Spielminute der Schock für die Turbineros. Matti wurde der Ball aus der Hand geschossen und landete im Tor. Der gut leitende Schiedsrichter Sven Wunderlich stand schlecht und konnte dies nicht richtig erkennen. Kurz darauf folgte der Ausgleich durch Max nach schönem Zuspiel von Yonathan, doch das war es an positiven Aspekten in den ersten 35 Minuten. Die Mannschaft versuchte, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen, was aufgrund des Platzes, der Einstellung bei den Zweikämpfen und dem praktischen Totalausfall zweier Spieler nicht funktionierte. So war alles Stückwerk und wirkte sehr verkrampft. Aufgrund der Wechselregelung im Pokal war es auch schwierig bereits so früh im Spiel neue Spieler zu bringen, musste doch auch von einer möglichen Verlängerung ausgegangen werden. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache vom Trainer und Kapitän Gregor folgte ein anderes Bild in Halbzeit zwei. Plötzlich wurden die Zweikämpfe wieder angenommen, nur die Chancenverwertung ließ noch zu wünschen übrig. Benni sorgte mit seinem Schuss an die Unterkante der Latte für die Führung, die Max kurze Zeit später ausbauen konnte. Doch es passte zum Tag, dass nach der einzigen Aktion im Turbine-Strafraum in Halbzeit zwei ein Elfmeter folgte. Spannend wurde die Partie trotzdem nicht mehr. Am Ende wurden die Räume größer für die Felsenkicker und endlich schafften sie es auch, ihre Chancen in Tore zu verwandeln. So durften sich noch Max, Yonathan, Hannes und Jonas in die Torschützenliste eintragen. Ein am Ende zu hohes Ergebnis gegen einen starken Gegner auf heimischen Platz. Nach den zahlreichen Spielen in den vergangenen Wochen haben sich alle erstmal eine Pause verdient, bevor es am 14.10. zum nächsten Meisterschaftsspiel nach Köthen geht.


5.Spieltag am 23.9. 2018 - Turbine Halle vs. FC Halle-Neustadt 3:0 (2:0)

Drei Stürmertore sorgen für den verdienten Sieg

von Christian Mangold

Auf dem heimischen Kunstrasen durfte der Nachbar aus Halle-Neustadt begrüßt werden. Personell gut aufgestellt war es wieder das Ziel das Spiel zu gestalten und seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Dies gelang vom Anstoß weg, als Max ein paar Meter machte und Franz den Ball zuspielte, der bereits nach wenigen Sekunden die erste Chance für Turbine hatte. Die Rollen waren klar verteilt, Halle-Neustadt stand sehr tief und versuchte durch Konter sich Chancen zu erarbeiten. Die Jungs vom Felsen hatten das ganze Spiel hinweg um die 70% Ballbesitz und überzeugten vor allem durch ihr Kurzpassspiel. Ein schneller Angriff beginnend bei Arthur in der Abwehr brachte das 1:0 durch Franz ein. Das Spiel war geprägt durch eine harte aber selten unfaire Gangart der Frösche und vielen kleinen Nickeligkeiten. Die schmächtigeren Turbine-Spieler versuchten ordentlich dagegenzuhalten und machten ihre Sache 70 Minuten lang sehr gut. In der Mitte der ersten Halbzeit kamen die Gäste zur einzigen gefährlichen Chance im Spiel, doch Matti konnte den Schuss stark parieren. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte Turbine die Führung ausbauen. Jasper setzte sich stark im Mittelfeld durch und brachte den Ball auf Max, der sicher traf. Mit der Leistung in den ersten 35 Minuten konnten die Trainer mehr als zufrieden sein. Auch in der zweiten Halbzeit sollten die Felsenkicker nahtlos an die Leistung anknüpfen. Nach einer kurzen Drangphase von Halle-Neustadt wurden sich immer mehr Chancen herausgearbeitet. Aber Benni per Distanzschuss oder Jonas vom 16er verfehlten das Tor nur knapp. Für den Endstand sorgte wieder Max, der sich für einen starken Auftritt belohnte. Der ganzen Mannschaft muss ein großes Kompliment gemacht werden. 70 Minuten lang wurde ordentlich in die Zweikämpfe gegangen, die 3er Kette wieder neu zusammengestellt, ließ nur einen Torschuss zu und das Sturmduo Max/Franz sorgte für die nötigen Tore. So kann es im Pokal gegen Wörmlitz und nach den Ferien in Köthen weitergehen.


4.Spieltag am 16.9. 2018 - SV Germania 09 Roßlau vs. Turbine Halle 1:2 (1:1)

Drei Punkte im Hexenkessel Roßlau erkämpft

von Christian Mangold

9 Uhr Anpfiff in Roßlau zeigte der Spielplan, eine sehr unchristliche Zeit für die Turbineros aus der Saalestadt, die erstmal eine Stunde Anfahrt hinter sich bringen mussten. Trotzdem waren sie 15 Minuten vor den Gästen auf dem Feld zur Erwärmung. Wie dieser Platz die Freigabe durch den Fußballverband erhalten hat, war schon beim ersten Besuch im Februar ein Rätsel. Das Mindestmaß kann nur gerade so erreicht sein und die Zuschauer stehen praktisch auf der Seitenlinie. Ein absolut nicht zu akzeptierender Punkt, wie sich auch im Spielverlauf zeigen sollte. Turbine übernahm sofort die Initiative und hatte bereits nach wenigen Minuten die erste Großchance durch Franz, nach Hereingabe von Jonas. Die Partie war zu Beginn recht einseitig. Die Jungs vom Felsen hatten gefühlt 70 Prozent Ballbesitz, konnten sich trotzdem nur wenige gute Chancen erarbeiten, da es einfach keinen Platz für einen vernünftigen Spielaufbau gab. Hinzu kamen zahlreiche Abspielfehler und Unkonzentriertheiten, durch die sich das Leben selbst schwer gemacht wurde. So musste Turbine von einem Fehler in der Abwehrreihe der Gäste profitieren, um durch Max in Führung zu gehen. Leider schaffte es die Mannschaft nicht, diese auszubauen. Zusätzlich wurde es immer hektischer auf dem Feld und der Schiedsrichter war mit der Leitung der Partie komplett überfordert. So wurde ein Foulspiel an Jonas als Freistoß für Roßlau gewertet. Der Ball in den Strafraum getreten, wurde nicht verteidigt und konnte unbegrenzt durch die Gäste eingeköpft werden. Ein Ergebnis, was in keiner Weise den Spielverlauf wiederspiegelte. So waren Jungs und Trainer schon ziemlich frustriert in der Halbzeitpause. Trotzdem wurde motiviert in die zweiten 35 Minuten gegangen, in der Michi Turbine auch gleich wieder in Führung bringen konnte. Doch wieder wurde es versäumt, die Chancen zum Ausbau der Führung zu nutzen. Zusätzlich wurde es immer wahnwitziger auf dem Feld. Franz, Max und Jonas wurden alle klar und regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht, doch einen Pfiff gab es für keine Aktion. Immer aggressiver wurden die Roßlauer Eltern, die Gegner und Schiedsrichter immer wieder beleidigten. Direkt am Spielfeldrand stehend, brachten sie unnötig Schärfe in die Partie, die nur noch wenig mit Fußball zu tun hatte. So war der Abpfiff eine Erlösung. Viele Kritikpunkte zur Leistung könnten genannt werden. Aber wenn man es im Alter von 13-14 Jahren schafft, auf diesem Platz, mit dieser Kulisse drei Punkte mitzunehmen, dann muss allen Jungs großen Respekt gezollt werden. Traurig ist das Verhalten vieler Eltern von Roßlau, die einfach den Fußball kaputt machen!


3.Spieltag am 2.9. 2018 - Turbine Halle vs. SG Jessen/ Annaburg 1:2 (1:0)

Bittere erste Saisonniederlage

von Christian Mangold

Nach dem Pokalspiel am Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen durfte diesmal bei Dauerregen auf dem heimischen Kunstrasen gespielt werden. Die ungeschlagene Mannschaft der SG Jesssen/Annaburg/Elster kam auf den Felsen. Bereits rein optisch ein beeindruckendes Bild, waren die Spieler doch im Durchschnitt bestimmt 10cm größer als die Felsenkicker. Jedem war bewusst, dass dies die erste wirkliche Herausforderung in dieser noch jungen Saison werden würde. Bereits die ersten Spielminuten unterstrichen dies. Kein Turbine-Spieler konnte lange am Ball bleiben, sofort waren mindestens zwei Spieler der Gäste zur Stelle. Beeindruckend war auch die Ausgeglichenheit der Mannschaft. In der Abwehr erlief Gästekapitän Marvin Volkmann jeden Ball und im Angriff setzte Eric Schutzsch die Turbine-Abwehr mit seinen schnellen Antritten unter Druck. Doch die Felsenkicker zeigten sich größtenteils unbeeindruckt davon und erarbeiteten sich selbst gute Chancen durch die Sturmspitzen Max und Franz. In der 26. Minute wurde Max stark bedient, auf sich allein gestellt schoss er aus 19m mit seinem schwachen Fuß und der Ball segelte genau in den Winkel. Damit belohnte er sich für die starken Leistungen der vergangenen Wochen. Kurz vor der Pause kam es dann noch einmal zu einer Drangphase der Gäste, die aber durch gemeinschaftliches Verteidigen gut überstanden wurde. Die zweite Hälfte zeigte dann, dass man sich an diesem Tag irgendwie nur selbst schlagen konnte. Einen kurzen Rückpass von Arthur nahm Matti auf und der indirekte Freistoß drei Meter vor dem Tor landete knapp hinter der Linie. Nun waren die Jungs erst einmal geschockt. Fußballerisch konnte die zweite Hälfte nicht ganz mit der ersten mithalten. Viele lange Bälle wurden geschlagen und einige Chancen zu leichtfertig vergeben. Es sollte aber auch noch richtig bitter werden. Zwei Minuten vor dem Abpfiff hatten die Gäste noch einmal einen Eckball, der von Julian Radaczek stark ins Turbine-Tor eingeköpft wurde. Damit war das Spiel gedreht und kurz darauf folgte auch der Schlusspfiff vom gut leitenden Referee Julian Falke. Der Frust war allen ins Gesicht geschrieben. Man hatte alles in dieses Spiel investiert und bis zum Umfallen gekämpft. Trotzdem stand die Mannschaft am Ende ohne einen Punkt da. So bitter kann manchmal der Fußball sein. Trotzdem muss allen 14 Jungs an dieser Stelle ein Kompliment gemacht werden. Geschlossen wurde als Team agiert, jeder kämpfte für den anderen und auch fußballerisch sah es über weite Strecken sehr gut aus. Jetzt heißt es die Niederlage während der nächsten zwei Wochen zu verdauen und im Training an den Problemstellen zu feilen.


Stadtpokal 1. Runde am 28.August 2018 - FSV 67 Halle vs. Turbine Halle 2:9 (0:6)

Überzeugende erste Halbzeit sorgt für sicheres Weiterkommen im Pokal

von Christian Mangold

Noch einmal gab der Sommer alles und so waren deutlich über dreißig Grad auf dem Kunstrasen an der B80. Hinzu kam die im Pokal fragliche Regel, dass ausgewechselte Spieler nicht wieder eingewechselt werden dürfen. Diese beiden Punkte ließen die richtige Wahl der Startformation extrem wichtig werden. Doch vorweg gesagt, der Plan ging in der ersten Halbzeit komplett auf. Bereits der erste Angriff über Hannes auf außen sorgte für die Führung durch Franz. Dann wurden erstmal wieder gute Chancen vergeben, doch trotzdem konnte die Mannschaft spielerisch überzeugen. In Minute 8 und 12 konnte Max W. die Führung durch seinen starken Einsatz ausbauen, bevor Franz erneut traf. Vor allem Benni setzte das Sturmduo immer wieder gut in Szene. Hinten ließ die Abwehr Arthur, Emil, Gregor nichts anbrennen. Zwei weitere Tore durch Max und Franz sorgten für ein deutliches Halbzeitergebnis. In der Pause wurde dreimal gewechselt und auf einigen Positionen umgestellt. Diese Änderungen sorgten leider für einige Probleme in Halbzeit zwei. Vor allem im Mittelfeld ging die Struktur verloren und durch viele Fehlpässe stockte es im Spielaufbau. Aus diesem Grund lud man den FSV geradezu ein, auch selbst zwei Tore zu schießen. Insgesamt hatten diese zweiten 35 Minuten nicht mehr viel mit ordentlichem Fußball zu tun, sondern hatten eher Bolzplatzcharakter. Trotzdem bleibt am Ende ein nie gefährdeter starker Sieg, wodurch die Mannschaft sicherlich zu den Favoriten auf den Stadtpokalsieg zählt.


2.Spieltag am 26.8. 2018 - SV Blau-Weiß Dölau vs. Turbine Halle 1:3 (1:0)

Starke Teamleistung dreht das Spiel

von Christian Mangold

Das erste Auswärtsspiel führte die C-Junioren der Felsenkicker nach Dölau. Einige verletzte Spieler mussten im Vergleich zum Spiel gegen die Fuhnekicker ersetzt werden. Trotzdem galt die Vorgabe von der ersten Sekunde an die Initiative zu übernehmen. Dies gelang auch in ordentlicher Art und Weise. Konzentriert wurde das Spiel aufgebaut und die ersten Halbchancen erarbeitet. Durch das gute Offensivpressing kam Dölau überhaupt nicht in das Spiel. Die einzigen Kritikpunkte, welche sich die Jungs gefallen lassen müssen sind, dass sie die Chancen wieder einmal nicht genutzt haben und die Angriffe teilweise nicht konsequent genug zu Ende führten. So kam es, wie so häufig im Fußball. Georg ging recht robust in den Zweikampf und es gab Freistoß für Dölau aus gut 22m. Diesen nagelte der Dölauer-Spieler ohne Chancen für Keeper Marlon direkt in den Winkel. Mit dem ersten Torschuss gingen die Gastgeber in Führung und die Felsenkicker waren erst einmal geschockt. In der Halbzeit folgte eine Systemumstellung, da mit einem Stürmer einfach nicht die nötige Durchschlagskraft im Angriff erreicht werden konnte. Im 3-5-2 ging es in die zweite Halbzeit und bereits nach zwei Minuten wurde Max schön aus dem Mittelfeld bedient und konnte den Ausgleich erzielen. Nun spielte wieder nur noch eine Mannschaft. Turbine zeigte sehr schöne Spielzüge mit wenigen Kontakten, doch an dieser Stelle muss auch der Torwart der Dölauer gelobt werden, der immer wieder die besten Torchancen vereitelte. Turbines Teamgeist war an diesem Tag überragend, es wurde sich immer wieder motiviert, viel gesprochen und jeder kämpfte für den anderen. Trotzdem dauerte es noch bis zur 58. Minute bis Max sich einfach mal ein Herz nahm, sich gut im Strafraum durchsetzte und mit einer Mischung aus Gewalt und Präzision den Ball unter die Latte hämmerte. Kurze Zeit später dann etwas für die Turbine-Geschichtsbücher. Michi, einer der Kleinsten auf dem Feld, Köpfte den Eckball mit perfekter Technik in den Winkel. Das 3:1 sorgte für die nötige Sicherheit und Turbine spielte nun richtig befreit auf. Leider waren die zahlreichen guten Kombinationen am Ende nicht noch einmal von Erfolg gekrönt. Trotzdem bleibt ein starkes Spiel, eine überragende Teamleistung, obwohl man in dieser Formation noch nie zusammen gespielt hatte. So kann es in der englischen Woche weitergehen. Am Mittwoch dürfen die C-Junioren beim FSV Halle im Stadtpokal antreten, bevor am Sonntag die ungeschlagene Spielgemeinschaft Jessen Annaburg Elster auf dem Felsen begrüßt werden darf.


1.Spieltag am 19.8.2018 - Turbine Halle vs. SpG Gölzau/ Fuhnekicker I 4:0 (0:0)

Am Ende starker Saisonauftakt der C-Jugend

von Christian Mangold

Nach deutlichen Siegen in den Testspielen gegen Stadtligist Motor Halle (8:0) und Landesligist Merseburg Meuschau (6:0) war die Frage, wie viel Aussagekraft diese Ergebnisse für den Ligaauftakt haben. Turbine C-Jugend gg Gölzau/FuhnekickerHart wurde auf jeden Fall in den vergangenen zwei Wochen auf dem Felsen und beim Trainingslager im sächsischen Naunhof trainiert. Im ersten Ligaspiel wartete die Spielgemeinschaft Gölzau/Fuhnekicker auf die Jungs vom Felsen. Zu Beginn erstmal das altbekannte Problem, kein Schiedsrichter anwesend. Zum Glück hielt sich Melchior Reiche auf dem Felsen auf und übernahm die Partie. Ein großes Dankeschön dafür! Die ersten Spielminuten gehörten klar den Felsenkickern. Früh wurde Druck aufgebaut und schöne Kombinationen über die Außenbahnen sorgten für zahlreiche Chancen, die leider zu leichtfertig vergeben wurden. Als dann bei über dreißig Grad auf dem Platz die eigenen Kräfte langsam schwanden, kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Ihre Angriffe wurden aber immer von den Verteidigern um Kapitän Gregor gestoppt. Durch die Einwechslungen von Hannes und Max S. kam für die Felsenkicker wieder neuer Schwung in die Partie, aber weiterhin schaffte man es nicht, sich für die Arbeit auf dem Feld zu belohnen. So ging es torlos in die Pause. Das Trainerteam mahnte an, weiterhin ruhig das Spiel zu gestalten, die Tore würden früher oder später fallen. Das erste Tor, welches fiel wurde leider vom Schiedsrichter aberkannt, Emil hatte sich etwas zu kräftig im Strafraum von seinem Gegenspieler gelöst. Die ganze zweite Halbzeit war Turbine die tonangebende Mannschaft mit deutlich mehr Spielanteilen und Chancen. Aber noch bis zur 54. Minute sollte es dauern bis Franz mit seinem Außenrisstor alle erlöste. Auch das 2:0 ging auf das Konto von Franz, bevor Max W. die Führung noch deutlicher ausbauen konnte. Schmerzlich in den letzten Spielminuten war noch die Verletzung von Justus, der gestützt das Feld verlassen musste und sich hoffentlich nicht stärker am Knie verletzt hat. Am Ende ein verdienter Sieg, der auch noch Probleme aufgezeigt hat, an denen in den nächsten Wochen sicherlich intensiv gearbeitet werden wird. So kann es jedoch weitergehen für die Turbine C-Jugend.