Mit Geduld ins Finale

Turbine II bezwingt die ESG Halle II auswärts 3:0 +++ 3.Mannschaft gewinnt mit Notelf in Wörmlitz

Kurz vor der Abreise zum Kanenaer Weg musste Coach Matze Wirth noch einmal den Felsen aufsuchen, um Fußballschuhe und die richtigen Handschuhe für Keeper Tim Umlauft einzupacken. Ohne Schuhe gehts nicht, ohne Handschuhe hätte es hingegen funktioniert. Abgesehen von ein paar wenigen Distanzschüssen, die gefahrlos das Tor verfehlten, landete im Pokalhalbfinale zwischen der ESG Halle II und Turbine II kein einziger Ball auf dem Kasten der Felsenkicker. Nur einmal wurde es gefährlich als Turbines Nr. 5 den Ball etwas sorglos behandelte, der ESG-Kicker aber die eroberte Kugel auf dem Weg zum Tor wieder vertändelte. Ansonsten sollte es ein Geduldsspiel werden, bei dem Turbine solide und überlegt agierte, auf dem Sportgelände der Eisenbahner aber hier und da im Offensivspiel in den Schlafwaggon statt in die Dampflok stieg. Dennoch waren schon vor der Pause genug Chancen für die Führung vorhanden. Allein Lorenz Palowski hatte dreimal die Führung auf dem Fuß. Nach dem Seitenwechsel vergab T2 weitere gute Chancen, ehe die Lok selbst zu Hilfe kam. Ein Fehlpass der Gastgeber landete bei Diego Kasparek, der allein vor Keeper Fritsch überlegt zum 1:0 einschob. Drei Minuten später köpfte Axel Everding zum 2:0 ein. Zuvor landete eine Flanke von Diego Kasparek bei Linni Klaube, der die Kugel akrobatisch in Richtung langes Eck beförderte. Zwei Drittel der Turbine-Fans auf der Westseite des Platzes waren der Meinung, die Kugel wäre nicht im Netz gelandet. Ein Drittel (mit Familienbindung zu Linni K.) plädierte auf 'Tor-Klau' durch Axel. E.. Egal - 2:0 für T2. Ivan Puls machte in der 86.Minute den Deckel drauf, indem er zielsicher in eine Flanke reinsprintete und sicher zum 3:0 verwandelte. Geduldig und höchstverdient spielt sich Turbine II ins Endspiel um den Reservepokal und trifft dort auf den BSV Halle-Ammendorf.

Unsere 3.Mannschaft musste zum Nachholspiel bei der TSG Wörmlitz-Böllberg II antreten. Während sich an der Seitenlinie eine ordentliche Kulisse einfand, brachten beide Mannschaften gerade einmal 11 bzw. 12 Akteure aufs Protokoll. T3 reaktivierte mit Basti Thiel und Andre Starke sogar zwei Akteure aus den Alten Herren. Deren spielerische Qualität sorgt in der Stadtliga allerdings immer für einen Ausschlag nach oben. Am Ende war es der 'Doppelte Meyer' der für Turbine einen Sieg herausschoss. Nach 25 Minuten schoss Martin Meyer zur 1:0-Führung ein, bevor es nach 79 Minuten vom Strafstoßpunkt erneut klingelte und T3 durch einen 2:0-Auswärtssieg drei Punkte entführen konnte.

 

Fotogalerie ESG II vs. Turbine II

 

Noch verpasst Exel Everding die Führung für Turbine bei der ESG
Noch verpasst Exel Everding die Führung für Turbine bei der ESG

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