Spielberichte 2017/2018
 



11.Spieltag am 11.November 2017
NSG Saaletal vs. Turbine Halle   1:4 (0:0)

von Leon Thürkow
Zwischen Auswärtssieg und Abschied - Turbine erhöht Drehzahl erst spät
Am vergangenen Samstag fand für unsere C-Jugend das letzte Spiel der Hinrunde dieser Saison in Zorbau statt. Bei frostigen Temperaturen und einem nassen Kunstrasen-Geläuf sollte es das letzte Spiel von Jannek im Turbine-Trikot werden. Natürlich ist es immer bitter, wenn Spieler aus diversen Gründen den Verein verlassen. In diesem Fall sollte es aber ein sehr emotionaler Abschied für ihn und das Team - welches er an diesem Tag als Kapitän auf das Spielfeld führte und Lucas auf die Binde verzichtete - werden, weil er mit Einigen schon viele Jahre zusammenkickte. Aber man ist ja nicht aus der Welt und vielleicht führt der Weg irgendwann mal zurück zu Turbine, wer weiß.
Die Mannschaft musste sich dennoch natürlich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren, worauf das Trainerteam auch klar den Fokus zu setzen wusste. Die Nachwuchsspielgemeinschaft (NSG) Saaletal hatte vor dem Spiel immerhin 9 Zähler auf dem Konto und einige Partien nur knapp und teilweise kurz vor Schluss verloren.
Der Grund dafür zeigte sich in Hälfte eins, die sich sehr kurz zusammenfassen lässt:  Eine gut sortierte Defensive stand den Felsenkickern, die aber oft auch viel zu ungenau und unsicher agierten, gegenüber. Immer wieder liefen die NSGler früh an und setzten die Abwehrreihe um Emil Z., der nicht seinen besten Tag erwischen sollte, gehörig unter Druck. Aber zu mehr als Halbchancen, bei denen vor allem sein Partner Gregor in der Innenverteidigung immer wieder zur Stelle war, kamen die Gastgeber nicht. Unsere Turbineros machten kein gutes Spiel, hatten aber trotzdem durch einen Kopfball von Max oder einigen anderen guten Ansätzen über Jost, Jonas und auch Joel Chancen zur Führung. Es musste aber eine klare Steigerung her, um alle drei Punkte mit auf den Felsen zu nehmen, soviel stand fest. Im Abschluss präsentierte man sich einfach noch zu unentschlossen und der letzte Pass fand oft keinen Abnehmer.
In Halbzeit zwei sollte aber erst einmal das Worst-Case-Szenario für unsere Jungs eintreffen. Ein schlecht geklärter Angriff der NSG landete vor den Füßen eines Gegenspielers, der die Kugel aus 20 Metern gegen den chancenlosen Matti in den Winkel jagte (39’). Nun fing die Turbine aber endlich an, die Drehzahl zu erhöhen. Warum es dazu in den letzten beiden Wochen erst im eigenen Tor klingeln musste, bleibt wohl ein Geheimnis, dessen man in der Rückrunde auf dem Grund gehen muss. Emil Z. hatte in der Folge die Riesenchance zum Ausgleich, als er nach einem Eckball aus 5 Metern den Ball über das Tor setzte. Aber dann war es ausgerechnet Jannek, der mit zwei hervorragenden Steilpässen aus dem Mittelfeld die Weichen auf Sieg stellte. Lucas und Jost waren im richtigen Moment gestartet und vollendeten endlich eiskalt (46‘;49‘). Nach einer Stunde dann die vermeintliche Vorentscheidung, als Lucas die Trainer beinahe zur Weißglut trieb, indem er den Ball solang dribbelte, anstatt abzuschließen, dass die Vermutung entstand, er hätte Sekundenkleber an den Schuhen. Am Ende schoss er die Kugel aber dann doch noch aus der Drehung am guten Keeper der NSG vorbei ins Netz. Den Schlusspunkt der Partie setzte Benni mit einem überragenden Fernschuss aus 25 Metern (und vielleicht mit leichter Unterstützung vom Wettergott). Sein Flatterball knallte an den Pfosten und ins Tor. Das war vor allem Max leider nicht vergönnt, der ein tolles Spiel machte und noch einige gute Möglichkeiten hatte, aber dem auch das Glück fehlte. So waren es am Ende ein verdienter 4:1-Auswärtssieg und erneut drei wichtige Punkte.
Mit 19 Zählern aus neun Partien und noch einem Nachholspiel in Freyburg in der Hinterhand, kann man die Hinrunde zufrieden beenden, auch wenn sicherlich in einigen Begegnungen noch mehr drin gewesen wäre. Allerdings hätte es sich an Tagen wie diesen, ohne die tolle Moral dieser Mannschaft, auch andersherum entwickeln können. Jetzt freuen wir uns alle auf die Hallen-Saison und darauf, in der Rückrunde dieser engen Liga noch einmal anzugreifen und das Bestmögliche herauszuholen!

 
10.Spieltag am 4.November 2017
Turbine Halle vs. MSV Eisleben   3:1 (0:0)

von Chistian Mangold
Starke Schlussphase sichert den Sieg
Nach einem unfreiwilligen spielfreien Wochenende aufgrund von Sturmtief Herwart freuten sich alle auf das letzte Heimspiel der Hinrunde. Im Gegensatz zu Eisleben hatte das Trainerteam 18 spielfähige Jungs zur Verfügung und so schon etwas die Qual der Wahl. Leicht verspätet pfiff Schiedsrichter Paul Ahlborn die Partie an und Turbine machte direkt Druck. Bereits der erste Angriff brachte die erste Großchance durch Arthur nach Zuspiel von Tom. Gleich reihenweise sollten in den nächsten Minuten die besten Möglichkeiten liegengelassen werden. Mit zunehmendem Spielverlauf schlichen sich auch immer mehr Fehler ins Aufbauspiel der Felsenkicker ein. Viele Pässe landeten beim kämpferisch agierenden Gegner. Zugleich wurde auch nicht mit letzter Konsequenz in die Zweikämpfe gegangen, sodass man kein Kapital aus der spielerischen Überlegenheit schlagen konnte. Das Agieren war häufig zu leicht vorhersehbar und an Kreativität und Spielidee mangelte es. Etwas mehr Schwung kam durch die Einwechslungen von Jonas und Michi in die Partie, leider jedoch ohne Torerfolg. Das Auftreten der Mannschaft sorgte für einiges Kopfzerbrechen im Trainerteam. Recht deutlich viel dadurch die Halbzeitansprache aus. In der zweiten Halbzeit wurde auf 3er Kette umgestellt, um noch mehr Druck in der Offensive zu erzeugen. Nach ein paar guten Aktionen verfiel die Mannschaft leider wieder in ihre Spielweise aus der ersten Halbzeit. Zusätzlich hatte Eisleben jetzt größere Räume im Angriffsdrittel, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Elf Minuten vor Spielende setzte sich Kapitän Lucas stark gegen zwei Gegenspieler auf außen durch und zog in den Strafraum hinein. Dort war er nur durch ein Foul zu stoppen und Schiedsrichter Ahlborn zeigte sofort auf den 11m-Punkt. Benni verwandelte sicher und die Trainer konnten erstmal kurz durchatmen. Doch fast im Gegenzug schaffte Eisleben den Ausgleich nach einem nicht gut verteidigten Eckball. Nun folgte die beste Phase des Spiels. Endlich war der Kampfgeist zu erkennen, auf den die Trainer 60 Minuten lang warten mussten. Besonders erfreulich ist es, dass der langzeitverletzte Tom in seinem ersten Spiel in dieser Saison für den Sieg sorgte. Das 2:1 hämmerte er mit seinem schwachen Fuß direkt in den Winkel, beim 3:1 schaltete er schneller als seine Gegenspieler, nahm einen freien Ball vor dem 16ner auf und schob ihn am Torwart vorbei. Das glückliche Ende eines schwierigen Spieles für die junge Turbine-Mannschaft. Wichtig ist, dass sie nach dem Gegentor am Ende starke Moral gezeigt hat. In diesem Moment hat wieder jeder für den anderen gekämpft, was die große Stärke des Teams in den zurückliegenden Spielen war. Darauf lässt sich aufbauen, um am nächsten Samstag die letzten drei Punkte im Jahr 2017 aus Zorbau mit auf den Felsen zu bringen.

Turbine: Matti Grundmann, Emil Zießnitz, Gregor Wussow, Justus Lahmann, Leon Thermann, Benedikt Reiss (1), Joel Franzke, Lucas Rehfeldt (C), Arthur Sonnenberg, Max Wieczorek, Tom Lessing (2) – Jonas Küntzle, Gerald Brülls, Michael Beck, Theo Borrmann

 
8.Spieltag am 21.Oktober 2017
Turbine Halle vs. SG Zeitz-Tröglitz   12:0 (5:0)

von Leon Thürkow
Höchster Sieg der Saison - C-Jugend startet im zweiten Abschnitt der Hinrunde erfolgreich
Eine etwas betrübte Woche lag, trotz der Favoritenrolle am Wochenende, hinter unserem Team. Zu Wochenbeginn machte sich auf dem herrlichen Kunstrasenplatz in Lieskau, auf dem jetzt bis zum Jahreswechsel montags immer trainiert wird, noch viel gute Laune und Lust auf Fußball breit, schließlich hatte man durch die Oktoberferien eine dreiwöchige Spielpause. Leider sollte diese gute Stimmung am Donnerstag einen Schlag abbekommen, denn gleich zwei Turbineros werden sich mit Karl und Jannek aus vollkommen nachvollziehbaren Gründen (vorerst) vom Spielbetrieb abmelden. Zwei Spieler, die vor allem im letzten Jahr eine tragende Rolle übernahmen und die Kapitänsbinde trugen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal, im Namen der ganzen Mannschaft und des Trainer-Teams, bei beiden für ihren Einsatz bedanken und für die Zukunft alles Gute wünschen! Nun aber zum Spiel. Mit Zeitz gastierte am vergangenen Wochenende der Vorletzte der Tabelle in der Landesliga St. 4 auf dem Felsen. Trotzdem mahnten die Coaches vor dem Spiel zu höchster Konzentration. Wenn man im oberen Drittel mitspielen wolle, dürfe man sich natürlich nicht mehr viele Punktverluste erlauben. Glücklicherweise merkte man den Jungs aber, vor allem in den ersten Minuten des Spieles, den Spielwitz an. Man wollte natürlich auch eine Reaktion auf die bittere 0:1-Niederlage gegen den Dautzsch im letzten Spiel zeigen. Und so brachte Jonas die Felsenkicker bereits nach zwei Minuten nach Vorlage von Emil K. in Führung. Bis zur 15. Spielminute folgten weitere Treffer durch den wiedergenesenen Jost und Jamal. Ein Eigentor nach einer scharfen Hereingabe von Jost, der zudem den einzigen Stürmer auf Turbine-Seite darstellte, mussten die Zeitzer auch noch hinnehmen. Danach verflachte die Partie etwas und Turbine präsentierte sich ohne Emil Z., der aufgrund eines Muskelfaserrisses leider momentan nicht mitwirken kann, ungewohnt wacklig in der Abwehr. Dennoch wurde es nicht gefährlich für Keeper Matti, da Zeitz auf dem Weg nach vorn nicht zielstrebig agierte. So war es Lucas, der in der 26. Minute den Schlusspunkt der ersten Halbzeit setzte. 5:0 zur Pause, gegen einen Gegner, der früh die Köpfe hängen ließ und sich nur wenig zur Wehr setzte. Natürlich irgendwo ziemlich verständlich, bei diesen Ergebnissen Woche für Woche. Da gilt es einen großen Respekt an die Jungs und Mädels/ ihr Trainer-Team auszusprechen, dass der Spielbetrieb aufrechterhalten wird! Unserer C1 ging es in der letzten Saison in der Verbandsliga ähnlich, sodass man die Situation sehr gut nachvollziehen kann.
In der Pause wurde kräftig getauscht und so dauerte es ein bisschen, ehe die Turbine wieder auf Hochtouren kam. Schließlich erzielte der eingewechselte Theo nach knapp 45 Minuten sein erstes Pflichtspiel-Tor für Turbine. Weitere sieben Minuten später erzielte Lucas seinen zweiten Treffer. Er war an diesem Tag mit drei Toren und drei Vorlagen der beste Scorer der Mannschaft und ging als Kapitän mit gutem Beispiel voran. Nun war der Wille der Gäste von der SG Zeitz-Tröglitz auch im zweiten Durchgang gebrochen. Allerdings auch aufgrund einer sehr unschönen Situation, die den starken Torwart der Mannschaft aus dem Burgenlandkreis ohne Einwirkung durch Mit-/ oder Gegenspieler außer Gefecht setzte und ein Rettungswagen von Nöten war. An dieser Stelle sei eine schnelle und möglichst schmerzfreie Genesung gewünscht! Trotzdem spielten sie bis zum Ende weiter und zeigten Moral. Am Ende stand ein etwas zur Nebensache gewordenes Ergebnis von 12:0 auf der nichtvorhandenen Anzeigetafel der Felsenarena. Die weiteren Treffer für die Felsenkicker erzielten Benni, Emil K. (2x), Jamal und Lucas. Am nächsten Wochenende geht es zum RSK Freyburg, dem momentan Letzten der Tabelle. Allerdings ist Überheblichkeit im Leben und so auch im Fußball ein ganz schlechter Ratgeber, sodass sich auf dieses Spiel erst recht ordentlich vorbereitet werden muss, zumal die Tabelle eng ist und jeder Punkt/jedes Tor zählt!

Turbine: Matti Grundmann - Justus Lahmann, Leon Thermann, Joel Franzke, Arthur Sonnenberg – Benedikt Reiss (1), Lucas Rehfeldt (C; 3), Jamal Al-Arhabi (2), Jonas Küntzle (1), Emil Körner (2) - Jost Stauber (1) Theo Borrmann (1), Gerald Brülls, Maximilian Wieczorek, Ferenc Matyus

 
6.Spieltag am 24.September 2017
Turbine Halle vs. SV Dautzsch 63   0:1 (0:0)

von Christian Mangold
Unglückliche Niederlage nach grandiosem Kampf
Der SV Dautzsch, unangefochtene Spitzenreiter, ohne Punkverlust und mit einem beeindruckenden Torverhältnis von 45:1 durfte auf dem Felsen empfangen werden. Bereits in der vergangenen Saison traf man aufeinander, wobei Turbine gegen den späteren Stadtligasieger zweimal mit 1:4 den Kürzeren zog. Leider mussten auch wieder einige verletzungsbedingte Ausfälle kompensiert werden. Die Trainer versuchten mit einigen taktischen Kniffen Dautzsch das Leben schwerer zu machen, so wurde wieder mit einer umgeformten 4er Kette und zwei 6ern davor gespielt. Die Jungs brauchten einige Minuten, bis sie sich an die Umstellungen gewöhnten. Die Gäste begannen stark und hatten auch nach wenigen Minuten die erste Großchance aus einer Abseitsposition heraus. Doch im weiteren Verlauf kam Turbine besser ins Spiel. Es wurde immer aggressiver in die Zweikämpfe gegangen und auch die Außen Michi und Jonas arbeiteten gut mit zurück. Dautzsch kam noch zu kleineren Chancen, aber auch Turbine war durch Konter immer gefährlich. Mit dem torlosen Remis zur Halbzeit waren die Trainer mehr als zufrieden, führte Dautzsch in den letzten Wochen zu diesem Zeitpunkt doch schon immer deutlich. Die zweite Hälfte war bis auf die Schlussphase ein Ebenbild der ersten 35 Minuten. Turbine verteidigte mit allen Mitteln und Dautzsch kam immer wieder einmal zu Abschlüssen, die stark von Matti im Tor pariert wurden. Noch vier Minuten waren auf der Uhr, als Dautzsch einen Freistoß zugesprochen bekam. Die Anspannung war groß bei Zuschauern und Trainern. Sie mussten von außen zuschauen, wie der Ball über alle Köpfe und Mattis Hände flog, Arthur an den Fuß prallte und im eigenen Tor landete. Die Fassungslosigkeit hätte nicht größer sein können. Gerade dem bärenstarken Arthur, der bis jetzt jedes Saisonspiel komplett durchspielte und immer sehr gute Leistungen zeigte, passierte dieses Missgeschick. Die Jungs gaben jedoch nicht auf und hatten in der letzten Minute durch Max noch die Chance zum Ausgleich. Der Gästekeeper konnte jedoch klären. So ertönte der Schlusspfiff von Referee Fabian Seifert und der Schock war allen anzusehen. Drei Minuten fehlten zum verdienten Punktgewinn. Die Leistung von allen 15 Spielern kann nur als herausragend bezeichnet werden. Als Team wurde 70 Minuten beeindruckend zusammen gekämpft. Alle gingen an ihre Leistungsgrenze und darüber hinaus, doch manchmal ist Fußball einfach nur ungerecht. Trotzdem gibt es keinen Grund die Köpfe hängen zu lassen. Mit einer solchen Leistung kann nur selbstbewusst in die letzten vier Hinrundenspiele gegangen werden.

Turbine: Matti Grundmann, Emil Zießnitz, Gregor Wussow, Lucas Rehfeldt (C), Benedikt Reiss, Jamal Al-Arhabi, Joel Franzke, Arthur Sonnenberg, Max Wieczorek, Michael Beck, Jan Kutzner, Theo Borrmann, Gerald Brülls, Jonas Küntzle, Justus Lahmann

 
5.Spieltag am 17.September 2017
FC Halle-Neustadt vs. Turbine Halle   0:4 (0:1)

von Leon Thürkow
Stärkste Saisonleistung wird belohnt - C-Jugend gewinnt in Halle-Neustadt
Die Trainer hatten so ihre liebe Mühe das Auftreten der Mannschaft in der letzten Partie auf dem Felsen (1:1 gg. Farnstädt) zu verdauen und so wurde jene Leistung im Montagstraining erst einmal in Ruhe mit der Mannschaft zusammen aufgearbeitet. Es ist natürlich völlig klar, dass im Breitensport nicht jede Woche glanzvolle Leistungen zu erwarten sind, dennoch rief man gegen Farnstädt maximal zwanzig - von den möglichen einhundert Prozent - ab. Am Ende ist es eben auch unsere Aufgabe, das möglichst Beste aus den Jungs herauszuholen, natürlich, aber ohne dass der Spaß in den Hintergrund rückt. Und genau dieser musste nach der zuletzt eher verkrampften Körpersprache in das Team zurückkehren und das sollte er auch.
Diesmal führte uns der Weg an die Nietlebener Straße zum punktgleichen FC Halle-Neustadt, einen der jüngeren Mannschaften in der Liga, zu dem unsere auch gehört. Der Großteil der Neustädter war einem schon aus der vergangenen Spielzeit bekannt und konnte damals beide Male besiegt werden. Heute wieder vorerst im 3-5-2 spielend waren es, nach einer ruhigen Anfangsphase, die Felsenkicker, die erstmals die Initiative übernahmen. Das Zweikampfverhalten war bis auf wenige Ausnahmen ab der ersten Sekunde bis zum Schluss im guten Bereich und der Einsatz des Einzelnen und auch als Mannschaft stimmte, was sich vor allem in Halbzeit 1 als wertvoll herausstellen sollte. Nach zwölf Minuten konnte Max W., der Torschütze aus dem Farnstädt-Spiel die Führung markieren. Er belohnte sich vorab für eine tadellose Leistung. Neustadt antwortete wütend, versuchte immer wieder über die linke Seite ihre Angriffe in unseren Sechzehner zu verlagern. Nach einer kleinen Umstellung in der abermals weitestgehend gut stehenden Defensive konnte man dieses Problem besser in den Griff bekommen. Zum Glück handelten die Gastgeber, mit einigen sehr guten Einzelspielern angetreten, oft zu eigensinnig und konnten ihre Angriffe nicht gut zu Ende spielen. So waren es die Turbineros, die bessere Möglichkeiten für sich verbuchen konnten. Allein 05er und eigentlich noch D-Junior Max W. hätte wohl einen Dreierpack schnüren können, doch er scheiterte mehrmals knapp. Immer wieder wurde schnell der Abschluss gesucht und so hatte der eingewechselte Jonas kurz vor der Pause noch die Möglichkeit, nach einem nicht festgehaltenen Fernschuss die Führung auszubauen, agierte aber leider noch zu zögerlich. Man hätte zur Halbzeit durchaus höher führen können. Ansonsten war es von allen Mannschaftsteilen bis dahin eine starke Leistung. Jeder fightete für den Anderen, der Ball lief gut und der Abschluss wurde mit zunehmender Spielzeit immer mehr gesucht. Eine klare Steigerung zur letzten Woche war auf jeden Fall zu erkennen. Nun musste man diese Leistung „nur“ weitere 35 Minuten zeigen, um die drei Punkte mit auf den Felsen zu nehmen.
Erst einmal sollte sich Simon, dem im Farnstädt-Spiel ein haarsträubender Fehler zum anschließenden Ausgleich unterlaufen war, auszeichnen können. Ein Freistoß vom linken Strafraumeck zirkelte der Captain der Ha-Neu’er gefährlich auf das kurze Eck, doch Simon reagierte mit einem starken Reflex und wischte die Murmel aus dem Winkel. Es blieb weiter spannend, denn auch die zweite Halbzeit war mit kleinen spielerischen Vorteilen unserer Mannschaft, eben weil sie als solche agierte, trotzdem recht ausgeglichen. Zumindest kamen die Neustädter ebenfalls immer wieder Mal mit viel Dampf in Richtung Turbine-Tor. Umso wichtiger die Standardsituation nach 52 Spielminuten. Einen indirekt getretenen Freistoß aus dem Halbfeld verwandelte Emil K. nach einem Patzer des gegnerischen Schlussmannes. Ein sehr wichtiger Treffer zu diesem Zeitpunkt, allerdings noch nicht die Vorentscheidung. Diese folgte fünf Minuten später, weil die „Frösche" nun immer mehr nachließen. Kapitän Lucas R. krönte seine einwandfreie Leistung mit einem Tor. Weitere fünf Minuten danach folgte die wohl schönste Aktion des Tages. Nach einer herrlichen Kombination im Mittelfeld über 4-5 Stationen, auch bedingt durch die immer größer werdenden Räume, war es Jamal, der den Ball aus 17 Metern über den Torwart per Bogenlampe in die Maschen beförderte. Neustadt gab sich nun komplett auf und so war es vor allem Benni, der noch das ein oder andere Tor auf dem Fuß hatte. Es blieb am Ende aber beim erfreulichen 4:0-Auswärtssieg.
Erfreulicherweise netzten für unsere Jungs mit dem Blitz auf der Brust, die nun den Bronzeplatz erobern konnten, gleich vier verschiedene Torschützen. Eine starke Reaktion der Mannschaft auf das Match eine Woche zuvor, die wie ausgewechselt wirkte und zum Ende hin immer befreiter aufspielte. Am kommenden Wochenende kommt der unangefochtene Tabellenführer vom Dautzsch auf den Felsen, bevor eine fast 1-monatige Spielpause folgt. Mit 45:1 Toren dominieren die Dautzscher die Landesliga nach Belieben. Kampflos wird man die drei Punkte aber sicher nicht übergeben, soviel steht fest!

Turbine: Simon Krippendorf - Leon Thermann, Emil Zießnitz, Gregor Wussow - Lucas Rehfeldt (C/1), Benedikt Reiss, Jamal Al-Arhabi (1), Joel Franzke, Arthur Sonnenberg - Max Wieczorek (1), Michael Beck Emil Körner (1), Theo Borrmann, Gerald Brülls, Jonas Küntzle

 
4.Spieltag am 10.September 2017
Turbine Halle vs. SV Blau-Weiß Farnstädt   1:1 (1:0)

von Christian Mangold
Zwei Punkte leichtfertig liegengelassen
Das vierte Saisonspiel fand endlich wieder auf dem heimischen Felsen statt. Personell gut aufgestellt hofften die Trainer auf ein schönes Spiel gegen die Gäste aus Farnstädt. Doch vorweggenommen war dies eher ein Tag zum Vergessen. Bis auf wenige gute Spielzüge fand keine der beiden Mannschaften je in das Spiel und so sah es von außen einfach nur gruselig aus, was auf dem Grün geboten wurde. Schon zu Beginn wurden viele Zweikämpfe im Mittelfeld ausgetragen und häufig ertönte die Pfeife vom gut leitenden Schiedsrichter Tommy Rudolf. Als Turbine es endlich einmal schaffte, einen Spielzug über außen vorzutragen, wurde es sogleich gefährlich. Joel legte den Ball schön auf Jamal zurück, dieser leitete weiter auf Lucas, der direkt abschloss. Nur die glänzende Parade vom Schlussmann rettete Farnstädt vor dem Rückstand. Wenige Minuten später ein Heber von Lucas in den Strafraum, Michi kommt nur mit dem Hinterkopf an den Ball, aber Joel setzt stark nach, legt den Ball ab auf Max, der erfolgreich einschieben kann. Leider ging das Wenige, was an Spielfluss vorhanden war, nach dem Tor komplett verloren. Hohe und lange Bälle dominierten das Spiel bis zur Halbzeit. Während der Pause wurde taktisch umgestellt, da die Abwehr ungewohnt anfällig wirkte. Die zweite Hälfte stand unter dem Kapitel so schnell wie möglich vergessen und abhaken. Durch einen Freistoß konnte Farnstädt mit ihrem zweiten Torschuss ausgleichen. Die Turbine-Jungs wirkten sehr verkrampft und die vielen Freistöße ließen kein Spiel aufkommen. Kurz vor dem Abpfiff dann noch die Riesendoppelchance durch Justus und Jan, die allerdings beide direkt vor dem Torhüter scheiterten. So gab es nur einen Punkt für die Felsenkicker, auf jeden Fall eine gefühlte Niederlage. Diesmal fehlte es einfach an Leistung und Leidenschaft, die es in der Landesliga braucht, um auch unangenehme Gegner zu schlagen. Jetzt gilt es das Spiel schnell abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren.


Turbine: Simon Krippendorf, Arthur Sonnenberg, Emil Zießnitz, Leon Thermann, Lucas Rehfeldt (C), Jamal Al-Arhabi, Jan Kutzner, Max Wieczorek (1), Michael Beck, Joel Franzke, Benedikt Reiss, Justus Lahmann, Jannek Seliger, Gerald Brülls, Jonas Küntzle

 
3.Spieltag am 3.September 2017
SV Blau-Weiß Dölau vs. Turbine Halle   0:1 (0:0)

von Leon Thürkow
Doppelsieg in der Heide - Felsenkicker die glücklichere Mannschaft
Am Sonntag führte uns der Weg, zum zweiten Mal innerhalb von 6 Tagen, in die Dölauer Heide, auf den herrlichen Kunstrasenplatz der Blau-Weißen. Nach dem knappen Erfolg vom Dienstag im Pokal an selbiger Stelle, durfte man vor der Partie wieder einiges an Spannung erwarten, das stand fest. Die unglückliche Niederlage in Naumburg in der Vorwoche verdaut, sollte jetzt auch in der Landesliga wieder ein Sieg her.
Unsere Turbine startete mit gleicher Formation, aber etwas verändertem Personal im Mittelfeld und Sturm in die Partie. Weil die Abwehr bereits im Pokalspiel sehr gut zu agieren wusste und nahezu nichts zuließ, wurde die Viererkette nicht durcheinandergebracht. Es war fast das exakt gleiche Bild vom Dienstag: viel Ballbesitz für Dölau und eine gefestigte Defensive unserer Jungs vom Felsen, die die Angriffe der Hausherren in den entscheidenden Zonen meist zu vereiteln wussten und auf Konter lauerten. Allerdings verletzte sich Naumburg-Doppelpacker Jost bereits nach zehn Minuten an der Achillessehne und fällt mindestens die nächsten beiden Spiele aus. (Gute Besserung!!) Für ihn kam Joel erst einmal auf die ungewohnte Stürmerposition und er hatte auch gleich die größte Chance im ersten Durchgang, als er frei vor dem Torwart auftaucht, aber den Ball nicht am Dölauer Schlussmann vorbei bekam. Mehr brachten beide Mannschaften nicht zustande. Die Hausherren pressten unsere Turbineros, die in der ersten Halbzeit viel zu ungenau agierten, und provozierten so immer wieder Ballverluste, konnten aber keinen wirklichen Profit daraus schlagen. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause und das Trainerteam war nicht wirklich zufrieden mit der bisher gezeigten Leistung. Es fehlten einfach ein paar Prozente, vor allem was den Willen, die Zweikämpfe, das Passspiel und auch die Entschlossenheit, nach vorn zu spielen, anging.
Dies sollte sich im zweiten Abschnitt allerdings ändern. Die in der Halbzeit bemängelten Punkte wurden nun besser umgesetzt und die Turbineros erspielten sich einige gute Möglichkeiten und der Druck wurde erhöht, auch weil die Dölauer Fehler machten. Allerdings hätte man zu dem Zeitpunkt auch in Rückstand geraten können. Einmal verpassten die Heidekicker nach einem unberechtigten Freistoß, gegeben vom gleichaltrigen(!) Schiedsrichter, der seine Sache in beide Richtungen (sei dazugesagt) nicht wirklich gut machte, nur knapp. Schließlich kam es dann auch zu einer Reihe von Ecken für unsere Jungs. Die dritte am Stück sollte dann zum umjubelten Siegtreffer führen, weil Jannek die Eckbälle immer wieder gut hineinbrachte. Emil konnte sich im entscheidenden Moment von seinem Gegenspieler lösen und hielt den Fuß dran, von wo aus der Ball im langen Eck eintrudelte. Danach wurde es noch ein paar Mal spannend, weil wir verpassten eine der Gelegenheiten zu nutzen, um den Sack zuzumachen und Dölau alles nach vorn warf. Vor allem durch Standards blieben sie bis zum Ende gefährlich. Matti konnte aber unter anderem in Wide-Receiver-Manier, wie es ein Football-Spieler aus der NFL nicht hätte besser machen können, Schlimmeres verhindern und somit die Punkte fest in seinen Händen halten.
Es war eine ausbaufähige Leistung unserer Jungs an diesem Tag und man wird weiter an sich arbeiten müssen, wenn die bestmögliche Platzierung erreicht werden will. Aber sie haben, vor allem in der zweiten Häfte, mal wieder kämpferisch überzeugt und gezeigt, dass sie eine starke Einheit sind!

Turbine: Matti Grundmann, Arthur Sonnenberg, Emil Zießnitz (1), Gregor Wussow, Leon Thermann - Ferenc Matyus, Lucas Rehfeldt (C), Jamal Al-Arhabi, Jan Kutzner, Max Wieczorek - Jost Stauber / Benedikt Reiss, Jannek Seliger, Joel Franzke, Gerald Brülls

 
Stadtpokal 1.Runde am 29.August 2017
SV Blau-Weiß Dölau vs. Turbine Halle   0:1 (0:0)

von Christian Mangold
Sieg dank starker Abwehrleistung
Erste Pokalrunde und gleich den Brocken Dölau erwischt. Dazu noch die bittere Niederlage vom vergangenen Sonntag gegen den SC Naumburg in den Knochen. Das Trainerteam machte sich einige Gedanken zur Taktik und Aufstellung, gerade da auch am Sonntag Dölau in der Landesliga auf die Felsenkicker wartet. So wurde diesmal im 4-1-4-1 System begonnen. Ziel war es, hinten möglichst sicher zu stehen und erstmal kein Risiko einzugehen. Die Unsicherheit nach der Niederlage war dann dem jungen Team deutlich anzumerken. Viele Fehlpässe prägten die erste Halbzeit und nur langsam fanden die Jungs zu ihrem Spiel. Bei wenig eigenem Ballbesitz fanden alle Aktionen in einem schmalen Mittelfeldstreifen statt und folgerichtig stand es auch noch 0:0 zur Pause. Nachdem bis jetzt in der zweiten Halbzeit immer der Einbruch kam, wurden diesmal die Turbine-Jungs bei 30°C immer besser und besser. In der 43. Minute erfolgte nach einem Fehler von Dölau ein schneller Konter über Lucas und Michi. Dieser schoss direkt, der starke Dölauer Torhüter konnte jedoch noch parieren, den freien Ball konnte Lucas jedoch reaktionsschnell über die Linie schieben. Jetzt galt es die Führung zu verteidigen, was die Jungs in einer unglaublich überlegenden Art und Weise schafften. Dölau gelang nur noch ein einziger Torschuss und nach drei Minuten Nachspielzeit hatte das Zittern ein Ende. Mit dieser disziplinierten Leistung ziehen die Jungs verdient in die nächste Runde ein. Kritisch angemerkt werden muss auf jeden Fall die sinnlose Regelung, dass im Stadtpokal nicht - wie in den Punktspielen - ein Spieler aus- und wieder eingewechselt werden darf, eine schwache Regelung in der Jugendordnung.

 
2. Spieltag am 27.August 2017
SC Naumburg vs. Turbine Halle   4:2 (2:1)

von Christian Mangold
Kein Glück in Naumburg
Nach fünf Jahren als Trainer fehlten mir diesmal nach dem Spiel die Worte, als die 15 Jungs erschöpft vor mir auf dem Platz saßen. Das Spiel ging an die Substanz aller und keiner wird es so schnell vergessen. Von außen wohl die unglaubwürdigste Aktion des Tages lieferte sich der Schiedsrichter zusammen mit den Naumburger Eltern in der Halbzeitpause. Sie sprachen in gemütlicher Runde über das Endergebnis des Spiels und die Turbine-Anhänger trauten ihren Ohren kaum.
Turbine hatte große Schwierigkeiten auf dem ungewohnt kleinen Platz ins Spiel zu finden und so erzielte Naumburg bereits in der dritten Minute den Führungstreffer. Dieser erfolgte jedoch aus einer klaren Abseitsposition heraus. Die nicht nachvollziehbaren Aktionen des Schiedsrichters sollten das Spiel genauso prägen, wie die vielen vergebenen Chancen der Felsenkicker. Jost, Michi, Justus und Lucas hatten alle die Möglichkeit, Turbine in Halbzeit eins deutlich in Führung zu bringen, doch nur Jost konnte einen Treffer erzielen. Die Trainer waren trotzdem frohen Mutes zur Halbzeit, doch wieder wurde der Beginn verschlafen und Naumburg schoss sich erneut in Führung. Die zweite Halbzeit war ausgeglichener und Turbine passte sich etwas zu sehr der gegnerischen Spielweise an.  Die Jungs versuchten viel und liefen so immer wieder in Kontersituationen. Eine solche führte auch zum 3:1, bevor Jost durch einen schönen Schuss aus 18m verkürzen konnte. Turbine war nun am Drücker, doch irgendwie stellte sich das Gefühl ein, dass es einfach nicht sein sollte an diesem Tag. Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen, ein immer aggressiver werdender Gegner, der die Bälle nur noch in Richtung Saale schoss und die eigene Unzulänglichkeit Tore zu erzielen, war an diesem Tag eine nicht zu überwindende Hürde für die junge Turbine-Mannschaft, die bis zum Schluss tapfer kämpfe, aber auch noch das 4:2 verkraften musste. Der Teamgeist ist besonders hervorzuheben. Jeder kämpft für den anderen und trotz zahlreicher Fehler wurde sich bis zum Ende stark unterstützt. Nach dem Spiel gilt es, jetzt schnellstmöglich nach vorne zu blicken, denn bereits am Dienstag wartet im Stadtpokal der Ligakonkurrent Blau-Weiß Dölau auf die Turbine-Jungs.

Turbine: Simon Krippendorf, Joel Franzke, Arthur Sonnenberg, Gregor Wussow, Jonas Leineweber, Jannek Seliger, Jonas Küntzel, Justus Lahmann, Lucas Rehfeldt (C), Jost Stauber (2), Michael Beck, Jamal Al-Arabi, Benedikt Reiss, Ferenc Matyus, Max Wieczorek

 
1. Spieltag am 20.August 2017
Turbine Halle vs. JFV Weißenfels II   3:0 (2:0)

von Leon Thürkow
Saisonstart geglückt - C-Jugend gewinnt dank starker 1. Halbzeit
Am vergangenen Sonntag hatte das Warten ein Ende und unsere Felsenkicker der Jahrgänge 03/04 durften endlich wieder um Punkte kicken. Nach einem erfolgreichen und schönen Trainingslager im sächsischen Naunhof und guten Ansätzen in den drei Testspielen, war es die Zweitvertretung des SV Weißenfels, die sich auf dem Felsen mit unseren Turbineros messen sollte. Mehr oder weniger mussten unsere Gäste ihr Team aus 50 (!) Spielern auswählen, obwohl die Stärksten davon sicherlich für die 1. Mannschaft im Einsatz waren. Es ging also gegen ein recht neu zusammengestelltes und vermeintlich eher uneingespieltes Team. Dies sollte sich dann auch nach einer leicht fehlerbehafteten und unkonzentrierten Anfangsphase unserer Mannschaft zum ersten Mal bemerkbar machen. Jonas konnte sich auf der rechten Seite lösen und brachte einen guten Ball in die Mitte, der allerdings erst einmal nichts einbrachte. Im Nachsetzen kam das Spielgerät aber erneut auf den rechten Flügel, wo unser „Neuzugang“ und Stürmer Jost sich stark gegen zwei Gegenspieler durchsetzte. Seine Flanke fand den neu bestimmten Kapitän Lucas am Elfmeterpunkt, der mit einem starken Abschluss das Tornetz der Weißenfelser zu finden wusste. In der Folgezeit blieben unsere Jungs vom Felsen spielbestimmend und ließen hinten mit der neu formierten Dreierkette (Leon/Emil Z./Arthur) absolut nichts anbrennen. Und sie sollten sich dafür belohnen: zwei Minuten zuvor eingewechselt, nahm Jannek nach einer schönen Kombination im Mittelfeld Tempo auf und steckte den Ball durch auf den schnellen Jost, der trocken zum 2:0 einschob und sich den Ertrag für eine bärenstarke Leistung abholte. Kurz vor der Pause konnte der gut aufgelegte Jannek sich noch selbst in die Liste der Torschützen eintragen. Sein herrlicher Fernschuss aus rund 20 Metern fand den linken Winkel des Gäste-Kastens und beendete den ersten Abschnitt sehenswert. Gute erste Halbzeit der Felsenkicker in der - für fast alle Spieler - neuen Erfahrung Landesliga.
In der zweiten Halbzeit ließen Kraft und Konzentration leider etwas nach und dem Trainerteam wurde klar aufgezeigt, was in den kommenden Wochen, zur Freude aller Spieler, auf dem Trainingsplan stehen wird. Trotzdem konnte man sich noch einige gute Chancen herausspielen. Allein Michi und Jost hatten ausreichend Möglichkeiten, die Führung weiter auszubauen, scheiterten aber am Torhüter oder setzten ihre Lupfer zu hoch an. Da in der Defensive, bis auf die beinahe letzte Aktion des Spieles, in der Matti stark reagierte nichts anbrannte, blieben die drei Punkte in Giebichenstein.
Alles in allem ein, für das erste Saisonspiel, zufriedenstellender Auftritt des GANZEN Teams, bei der aber vor allem die Großfeld-Debütanten Jost und Justus (erstes Punktspiel überhaupt) lobend erwähnt werden müssen. Nächste Woche geht es zum mit Freude erwarteten ersten Auswärtsspiel nach Naumburg, diesmal dann vielleicht mit ein wenig mehr "Dampf" über die komplette Spielzeit im Gepäck. ;-)

Turbine: Matti Grundmann, Arthur Sonnenberg, Emil Zießnitz, Leon Thermann, Ferenc Matyus, Benedikt Reiss, Lucas Rehfeldt (C/1), Jonas Küntzle, Justus Lahmann, Jost Stauber (1), Michael Beck, Jannek Seliger (1), Jamal Al-Arhabi, Gerald Brülls, Karl Nieke.